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zu den Rezensionen unserer CD darkchild



Rezension bei the-pit

Düster-Rocker mit viel Ehrgeiz

Mit "Moonchild" veröffentlichen die Gothic-Rocker Katanga ihr bereits drittes Album und es kommt mit einer gewaltigen Spiellänge von 73 Minuten daher. Von den ingesamt 18 Tracks auf dem Album befinden sich auch drei neue Versionen schon bekannter Songs. So schaffen es Katanga, Neues zu bringen und dennoch auf alten Stärken aufzubauen. Dadurch sprechen sie mit nur einem Album neue und alte Fans gleichermaßen an.

Thematisch sind die Düsterrocker aus Greifwald unterwegs zwischen Science Fiction, geschichtlichen Hintergründen bzw. biografischen Personen und Fantasy. Auf diesem Weg sprechen sie wieder ein breites Publikum an und zeigen, dass sie nicht nur Texte daher schreiben. Es macht das Ganze interessant. Musikalisch ist es eine Mischung aus Gothic, Metal, Rock, aber die genutzten Synthesizer zeigen auch Dark-Wave-Grundrisse auf. Soviel innerhalb einer Band unterzubringen, birgt immer die Gefahr, zu viel zu wollen und sich darin zu verzetteln.

Der erste Song beginnt mit einem lustvollen Stöhnen und Peitschenschläge, die sich nachher als Schlagzeug herausstellen. Marquis de Sade, der aufgrund seiner pornografischen Schriften bekannt und berüchtigt geworden ist, gibt diesem Song seinen Namen. Eine Stimme begrüßt zum Ende des Lieds die "Freunde der Nacht" und kündigt den Beginn des Spiels an - eine interessante und spezielle Art ein Album zu beginnen. Das Stöhnen begleitet den Hörer direkt bis in den nächsten Song "Gottlos". Auch hier ist Sexualität und Lust das Hauptthema. Im Gegensatz zum ersten Song spielen aber hier die Gitarren eine tragende Rolle.

"Moerder Der Erinnerung" beginnt stark und nach einem instrumentalen Einstieg übernimmt Mario mit einer kraftvollen Stimme die Führung des Hörers durch den Song. Katanga gelingt es so wundervoll, eine Spannung innerhalb des Songs aufzubauen und für liebliche Untermalung sorgt Doreens Stimme. Die Goth-Rocker verlieren sich auch nicht nur in der deutschen Sprache. Der erste englische Song ist zudem noch a capella und die Stärke Marios kommt so klar zum Vorschein. Allerdings verdirbt er es auch durch den Versuch, die Betonung aggressiv rüber zu bringen. Das erdrückt den Song letztendlich.

Auch der Titelsong ist in englischer Sprache, ist aber leider nicht das stärkste Lied auf dem Album. Bei der Ansicht der Tracklist fällt direkt auf, dass dieser Song nochmals auftaucht in deutscher Sprache. Es handelt sich bei "Mondscheinkind" aber keinesfalls um eine bloße Übersetzung. Der Song um den Kontinent "Lemuria", der ein gern genommenes Bild in der düsteren Literatur ist, ist ein Duett zwischen Doreen und Mario, wobei die stärkeren Vocals auch hier wieder von Mario kommen.

"I'm Gonna Die For You" ist eine Ballade, die gehört werden muss, eine Liebeserklärung, die mit sanften Gitarrenklängen untermalt wurde. Die Aussage, sich zurückzulehnen und nachzudenken über das, was man hat, wird ganz klar transportiert. Dies ist der stärkste Song auf dem Album.

Von den drei neuen, alten Songs sticht ganz klar "Batfight" hervor, die Dark-Wave-Einflüsse sind hier am stärksten spürbar, sowohl instrumentell, als auch vom Einsatz der Vocals.

Generell wäre weniger hier insgesamt mehr gewesen. Der Hörer wird von einem in den nächsten Song geworfen. Teilweise taucht zwischendurch Stress auf, weil die Songs alle nachbrennen, der nächste Song aber schon seine Aufmerksamkeit fordert. Auch die Verquickung zu vieler verschiedener Stile wirkt zusammen gepuzzlet. Und doch legen Katanga ein gutes Album vor, welches lohnt, gehört zu werden. Es benötigt einfach mehr Zeit als ein normales Album. Aber seien wir ehrlich, ein normales Album kommt auch nicht mit 18 Tracks daher. Von daher: Zurück lehnen und mehrmals hören.

Rezension bei das gothic-forum

Wann hatten wir eigentlich das letzte Mal eine richtig derbe Gothic Metalscheibe aus deutschen Landen am Start? . . . Keine Antwort? . . . Aber genau das Gleiche dachte ich auch. Es ist einfach zu lange her. Doch zum Glück melden sich ausgerechnet jetzt, in der größten Gruftie-Not, die schwarzherzigen Metaller von KATANGA zurück und bringen uns ihr neues Album Moonchild.
Gegründet wurde KATANGA bereits vor über 10 Jahren. Schon kurz nach Gründung wurde im Jahre 1999 die EP Leben veröffentlicht, bereits ein Jahr später folgt die maßgebliche Batflight-EP. Mit diesen beiden EPs war man eine gern gesehene Vorband, aber erst 2004 stieß die Sängerin DOREEN zur Band und 2005 Schlagzeuger DANIEL und komplettierten so die Besetzung. MICHAEL an den Gitarren, WILKO am Bass und MARIO am Mikro. Als vollständige Band konnte so auch recht schnell das Debütalbum Darkchild aufgenommen werden, was 2006 veröffentlich wurde und in der Presse überdurchschnittlich gute Kritiken bekam. Nach ausgedehntem Touren begannen die Arbeiten am Nachfolgealbum Moonchild schon Mitte 2007, wurden aber erst Anfang 2010 abgeschlossen. Dafür bekommt der geneigte Gothic Rock/Metalfan schon ein saftig fettes Packet aus ganzen 18 Songs präsentiert, mit einer Gesamtspielzeit von an die 73 Minuten und abgemischt hat das Teil kein Geringerer als VINCENT SORG, der schon ASP, GRAVE DIGGER (siehe The Clans Will Rise Again), DIE TOTEN HOSEN und IN EXTREMO den richtigen Sound verpasst hat. Seit dem 28. Januar 2011 ist Moonchild endlich im Handel erhältlich.

Das anzügliche, mit Stöhnen und Peitschenhieben unterlegte Intro "Marquis De Sade" (über den gleichnamigen Grafen) legt schon mal mit Unheil verheißenden Drums, hymnischen Keyboardlinien und weiten Gitarren einen gelungenen Start hin. Die ganz kleine Rede am Ende ist eigentlich überflüssig, stört aber dafür auch kaum. Mit brachialen Riffs dröhnt dann auch gleich der erste richtige Song "Gottlos" aus den Boxen, mit deutlichem Blick auf die neue deutsche Härte. Der Song ist deswegen auch von MARIO allein gesungen. Fieser, schneller Takt, fieser Text, fiese Hookline, fiese Stimmung; das schwarz schlagende Metalherz hat bei dem lediglich zwei Minuten dauerndem Song definitiv seinen Spaß! "Mörder der Erinnerung" schraubt sich sehr schnell mit einem penetrant harten Gitarrenriff in die Hörgänge und verliert dabei kaum ein Tempo, eignet sich so ideal zum Mitbangen und Mitbrüllen, da der Chorus auch sofort im Ohr hängen bleibt. "When The Darkness Falls" ist ein wehmütiges, Blues-getränktes a capella Intro zu, Titeltrack "Moonchild". Zu Beginn hört man nur Windrauschen, unheimliche Stimmen, sehr düstere und unheimlich Keyboardtöne und dramatischen Chor - bis mit einem Mal von schnellen Drums und verspielten Metalriffs überrascht wird. Die Melodie zu "Moonchild" ist nun wesentlich verträumter, zeigt quasi auch die schönen Seiten der Nacht. In diesem Sinne weiblich und bereit zu sündigen! Dabei kommt der Song selbst ziemlich schnell daher und macht echt Laune. "Mein Traum" ist eine Halbballade erster Güte. Zarte Akustik-Gitarren und harmonische Melodien wechseln und kontrastieren mit harten Drums und schleppenden, harten E-Gitarren. Die Text ist hier zwar ein wenig zu schleimerisch ausgefallen, aber der lässige Beat mit den E-Gitarren geht ebenfalls gleich ins Ohr. Mit "Lemuria" zieht man das Tempo wieder ein wenig an, bleibt in den Strophen relativ ruhig, hauen aber im Chorus wieder den NDH-Hammer raus, obwohl der Song an für sich ein ambitioniertes Duett zwischen DOREEN und MARIO ist. Anstatt nun aber nochmal höher zu schalten, überraschen KATANGA mit der sehr melancholischen Metalballade "I`m Gonna Die For You", inklusive einem schwermütigen Gitarrensolo. Zwar im Chorus ein wenig arg theatralisch, aber das gehört ja auch irgendwo zur Gothic-Szene dazu. Bei manchen Alben wäre ja jetzt schon Schluss, bei Moonchild ist aber jetzt erst mal Halbzeit und den Pfiff markiert "Schwarze Flügel". Ein fetter Gothic Metalkracher mit sägenden Riff und aggressiven Vocals, verblüfft jedoch mit ruhigen Passagen. Das ist originell, kommt an und außerdem ist das Stück als Hymne auf schwarzes Blut sowieso ein Pflichtsong für jedes Konzert. Ungewöhnlich harte und regelrecht dreckig-satanische Gitarrenriffs begleiten das träge "Metropolis", wobei hier Erinnerung an den berüchtigten Hair Metal und den Hard Rock aus den 1980ern durchaus erlaubt sind. Die Jungs und das Mädel beweisen so (schwarzen) Humor und dennoch passt der Song gleichermaßen in die Szene, wie er auch als Persiflage funktioniert. Gratwanderung mit Bravour bestanden. "Metamorphosis" ist eine tragikomisches Intro, was zur Gänze nur aus dem Keyboard besteht, und schließlich in "Mondscheinkind" übergeht. Punktegewinn: angenehme Metalakkorde, lässiger Beat, düstere Stimmung, eingängige Melodie. Punkteabzug: der Song klingt leider wie ein langsamerer Hybrid aus "Schwarze Flügel" und "Moonchild". Resümee: da die beiden Tracks schon Klasse waren, macht das bei "Mondscheinkind" auch keinen Unterschied. "Das Nichts" folgt einem aktuellen Trend und bedient sich einem leichten Westerntouch, der aber hervorragend in einer eiskalten Atmosphäre eingefangen wird und dabei auch die neue deutsche Härte mit einbezieht. Gemäß dem ist das Stück ein wenig schleppend, die Drums monoton und mit schrillen Keyboards ausgestattet. "Mondscheinkind" fällt zwar mehr in die Kategorie Gothic Rock, macht aber mit der wehmütigen Melodie und der von Fernweh geprägten Stimmung Nichts verkehrt. Zum Abschluss scheint mit "Bittermond" ein wenig die Luft raus zu sein. Der gemächliche Takt und der vampirische Text und die melancholische Hookline sind wirklich ganz nett, dennoch hat man das Gefühl, dass es sich dabei nur um eine unterschiedliche Version von "Das Nichts" handelt. Also grundsätzlich ein echt guter Song, der aber von einem Déjà-vu Gefühl überlagert wird. Um nun die CD aber vollends auszunutzen packen KATANGA auch einige Versionen alter Songs drauf. Den Anfang macht "Batflight" von der gleichnamigen EP. Harter, düsterer Gothic Metal mit klassischen Anleihen und gnadenlosen Drums. "From Dusk Till Dawn" findet sich in seiner ursprünglichen Version auf Darkchild. Aber auch in neuem Gewand ist das Stück ein trostloses, düsteres Werk. Mit dem trägen Takt, dem Piano und der unglaublich wehmütigen Melodie wahrscheinlich der düsterste Song auf dem ganzen Album. Auch "Death Of The Fun Generation" ist ein Song von Darkchild und mit der grandios traurigen Akustik-Gitarre unglaublich intensiv. Das langsame Stück erzeugt so spielerisch eine Gänsehaut und befriedigt den Metalfan dennoch mit harten E-Gitarren und ein wunderbar gruseligen Stimmung.

Am Klangbild merkt man noch, dass Moonchild ursprünglich eine billigere Produktion ist, die man aber auch deutlich aufgepimpt hat. Am ehesten bemerkt man es an den Keyboards, wenn sie versuchen als Ersatz orchestrale Instrumente wie Cellos oder Geigen zu erzeugen. Schließlich ist das Keyboard ausnahmslos in jedem Song recht präsent zu hören. Unter den Instrumenten hinterlässt das Schlagzeug von DANIEL den besten Eindruck, da sie gemäß dem Gothic Metal auch vergleichsweise hart und klar rüberkommen. Die Gitarren von MICHAEL wirken dagegen recht breit, aber ohne sonderliche Wucht verzerrt, zugunsten des Keyboards. In meinen Augen ein kleiner Schönheitsfehler auf technischer Seite, da der Sound von Moonchild dadurch nicht unerheblich entschärft wird und mehr in Richtung des Gothic Rock drückt, obwohl doch inhaltlich eine deutlich härte Spielart bevorzugt wird. Das will einfach nicht ganz zusammenpassen, obwohl WILKO mit seinem Bass stets saftig röhrt. Fast den ganzen Gesang übernimmt MARIO, dessen Stimme sich auffallend ähnlich wie von BELA B. von DIE ÄRZTE anhört, was besonders bei den deutschen Stücken deutlich wird. Jedoch hat man manchmal Mühe seine Texte zu verstehen, da sie manchmal neben dem Sound beinahe untergehen. Sängerin DOREEN dagegen findet man oft nur im Backround, nur in wenigen Stücken darf sie gleichermaßen neben MARIO am Mikro stehen und sich Duettpartnerin ausweisen. Auch hier hätte eventuell man ein wenig mehr aus dem Potential herausholen können. Hinzu kommen noch gelegentliche Spielereien wie Piano und eine akustische Gitarre.

Dafür aber leisten sich KATANGA inhaltlich kaum bis gar keine Fehler. Moonchild ist ein durch und durch sehr unterhaltsames Album genau in der Mitte zwischen Gothic Rock und Gothic Metal. Atmosphärisch sind die meisten Stücke zwar weniger düster, als man es von vergleichbaren Bands im Durchschnitt gewöhnt ist, Melancholie und nachtschwärmerische Philosophie stehen allerdings auch hier ganz oben auf der Liste. Partikular spürt man auch den Hauch der neuen deutschen Härte, was KATANGA aber gekonnt in ihren Stil einzubinden wissen. Ohrwurmqualitäten innerhalb düsteren Melodien findet man hier mehr als nur einmal. Die Texte sind weitgehend auf Deutsch gesungen, teilweise Englisch, aber auch Französisch bekommt man vereinzelt zu hören. Also wird auch der europäische Markt angepeilt. Schließlich gaben KATANGA auch schon Gigs in der Schweiz, Polen und den Niederlanden. Die Songs sind alle relativ kurz, kommen selten über 4:30 Minuten hinaus und ziehen ihr jeweiliges Tempo schnörkellos durch. Auf Tempowechsel und allzu verspielte Kompositionen innerhalb der Lieder wird hier weitgehend verzichtet. Seine Abwechslung zieht Moonchild ganz aus den Songs selbst. Mal schneller, mal langsamer, nie dröhnt derselbe Takt hintereinander aus den Boxen, wobei die grundsätzliche Geschwindigkeit schon recht hoch ist und das Album so manchmal regelrecht fetzig daher kommt. Nur in einigen Einzelfällen hat man den Eindruck, dass die Band sich ihren eigenen Song nochmal vorgenommen hat. Dabei darf man auch die lange Spielzeit des Albums nicht vergessen, die die Kapazität der CD voll ausreizt. Dass Moonchild also trotzdem absolut kurzweilig und unterhaltsam ist, das kann man KATANGA sehr hoch anrechnen.

Fazit: Mal von einigen Schönheitsfehlern abgesehen ist Moonchild von KATANGA ein äußerst unterhaltsames und vergleichsweise auch schnelles Album zwischen Gothic Rock und Gothic Metal. Mit geradlinigen Songs, hohem Ohrwurmfaktor und einer guten Dosis schwarzer Melodien. Der Redakteur hatte jedenfalls seinen Spaß und freut sich mehr Material und eine Tour, die hoffentlich bald folgen wird. 9 von 10 Punkten. Anspieltipps: Anspieltipps? Ich kopier einfach mal die Tracklist, das macht es einfacher.


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Rezension bei metalize.me

KATANGA ist eine deutsche Gothic-Metal Band, die so ziemlich alle Varianten dieser Nische bedient. Bereits 1998 gegründet brachte der Vierer 2006 das erste Album heraus und legt dieses Jahr nun mit "Moonchild" den erst zweiten Longplayer vor. Aber der hat es in sich und um diesen zu beschreiben ist es schon notwendig, die 18 (!)Lieder mit der respektablen Gesamtlänge von knapp 74min. für sich durchzugehen.
Das erste Lied mit dem Titel "Marquis de Sade" ist ein Intro das passenderweise mit Peitschenhieben und Gestöhne vorgetragen wird und zum Schluss hin ein paar gesprochene Worte bekommt, die stark an das Soloalbum des TANZWUT Sänger TEUFEL erinnern.
Mit "Gottlos" hauen KATANGA richtig rein. Sehr RAMMSTEIN lastig, wobei die Texte und der Gesang (nicht die Stimme, sondern eher Aufbau und Betonung etc.) eher an OOMPH! Erinnern.
Auch der nachfolgende Song enthält starke Synthies und Stakkato Riffs. "When Darkness Falls" darf mit einer Minute Spielzeit und den ersten englischen Texten auf dem Album getrost als Intro für das Titellied "Moonchild" betrachtet werden. Und da muss ich sagen, gefallen mir die englischen Lieder im Allgemeinen doch viel besser wie die deutschen. Irgendwie kommt es mir vor, als ob der Sänger hier (nicht immer aber sehr oft) anders singt und diese Stimmlage find ich einfach passender. Auch klingt der Song allgemein mehr nach Metal.

Mit "Mein Traum" folgt eine passable Halbballade und "Lemuria" ist ein typischer tanzbarer Gothic/Dark Wave Song. Mit Lied Nr. 8 "I'm Gonna Die For You" folgt dann ein Highlight, erinnert dieser Song doch stark dan die balladesken Lieder der Gothic Ikonen H.I.M. und braucht sich wirklich nicht vor diesen zu verstecken. "Schwarze Flügel" kehrt wieder zum Anfang zu den RAMMSTEIN einflüssen zurück und "Metropolis" erinnert nicht nur des Titels wegen an ATROCITY, wobei ich eher deren Werk80 Phase und nicht die Todesblei Lieder meine.

Es folgt wieder ein Introstück und bei "Das Nichts" gibt's ein Sängerinnen/Sänger Duett. Im Infoblatt wird auch drauf hingewiesen, dass die Band auch eine feste Sängerin besitzt, nur muss ich zugeben fällt mir dies bei diesem Song das erste Mal auf, wenn man mal Backing Vocals beiseite lässt. Es folgen noch "Mondscheinfahrt" und "Bittermond" (jetzt dürften auch fast alle Mond Begriffe aufgegriffen worden sein) wobei sich beide als typische Gothic Rocker rausstellen und letzterer einen schönen Refrain besitzt.
Zum Schluß gibt's noch drei Neueinspielungen, allesamt englisch, einen schnelleren und zwei getragenere Songs, die gut ins Gesamtbild passen, aber auch nicht groß herausstechen.
Fazit: Insgesamt kann man sagen, das Fans, die sich zur "Dark-Metal/Gothic" Schiene zählen und nicht nur eine bestimmte Richtung wie Industrial oder ähnliches bevorzugen, hier ein richtig gutes, abwechslungsreiches Album bekommen, die alle Ecknischen dieser Oberbegriffe bedient und von balladesken Tönen über tanzbaren


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